Schneiden

Die Verarbeitung von Flachglas beginnt mit dem Schneiden. W-Glass OÜ besitzt die vollautomatische Schneideanlage von der Firma LISEC ESL-RS und die kombinierte Linie Lisec Fit.Cut+VB33 zum Zuschneiden von Float- und Verbundglas.

Wir schneiden Flachglas mit einer Dicke von 4 mm bis 19 mm mit Maßen von bis zu 3210 mm×6000 mm.

 

 

Schleifen von Glaskanten

Die Glaskanten werden je nach Zweck und Bedarf geschliffen. Wir schleifen Glas der Dicke 4–19 mm. Glas- und Spiegelkanten können wir mit einfachem technischen Schleifen sowie mit Fasen- und Facettenschliff bearbeiten.

Für die technische Schleife von Gläser verwenden wir die Schleifanlage Lisec KSR-25, mit der Glas mit den Maximalmaßen von 2500×5000 mm verarbeitet werden kann.

Für den Fasenschliff der Kanten verwenden wir die moderne und vollautomatische Schleiflinie Benteler TecGrinder, mit der zwei parallele Seiten des Glases gleichzeitig geschliffen werden können. Mit dem Benteler TecGrinder kann Glas mit den Maximalmaßen von 2300×4800 mm verarbeitet werden.

Für die Verarbeitung von Flachglas mit gerader Oberfläche mit Löchern und Sonderformen verwenden wir die Bimatech Pratica GLP CNC Bank. Die Bimatech Pratica ermöglicht das Bohren von Löchern üblicher Größe, das Fräsen von Glas sowie die spezielle Kantenbearbeitung von Glas mit Maßen von bis zu 1400×3000 mm.

 

Löcher und Spezialformen

Zum Bohren und Ausschneiden von Löchern verwenden wir die Bohr-/Fräsmaschinen Forvet Francesca FC 16M 1250 und Lisec Topdrill m-RX 200, von denen die erste 4-12 mm dickes Glas und die zweite 4–19 mm dickes Glas verarbeitet kann. Standbohrmaschine Forvet ermöglicht es uns Glas mit den Maximalabmessungen von 2000 mm×3600 mm und die Werkmaschine Topdrill mit Maximalabmessungen 2000 mm×4800 mm zu bearbeiten.

 

 

Facettenschliff

Wir bieten Facettenschliff für fast jede Glassorte mit einer Dicke von 4–12 mm bei einer Mindestgröße von 150 mm×150 mm und einer Maximalgröße von 2000 mm×2500 mm an. Für das bei uns in Auftrag gegebene Glas bieten wir einen Facettenschliff mit einer Breite von 10–28 mm an, wofür wir die Maschine Bevel Var7 der italienischen Firma Zafferani verwenden.

 

 

 

Tempern von Glas

Während des Temperprozesses wird das Glas thermisch behandelt, indem es in einem speziellen Temperofen bis zum Schmelzpunkt erhitzt (ca. 700 Grad je nach Glasdicke) und dann sofort abgekühlt wird. Als Ergebnis des Prozesses werden die Reflexions- und Ausdehnungseigenschaften des Glases beibehalten, während sich die Struktur und Widerstandsfähigkeit des Glases in vielerlei Hinsicht ändert. Der Strukturwandel zeigt sich darin, dass thermisch gehärtetes Glas anders als unbehandeltes Glas im Bruchfall in viele kleine, an den Rändern meist stumpfe Stücke zersplittert. Temperglas ist bis zu fünf Mal widerstandsfähiger als normales Glas gleicher Dicke, allerdings sollte beachtet werden, dass getempertes Glas an den Rändern nicht stärker und besonders an den Ecken schwach ist.

Thermisch gehärtetes Glas kann nach dem Tempern nicht mehr geschnitten, gebohrt oder geschliffen werden. Daher müssen alle Behandlungen vor dem Tempern durchgeführt werden.

W-Glass besitzt eine Temperlinie des weltweit führenden Herstellers von Flachglas-Temperöfen TAMGLASS HTF, mit der wir Glas mit den Mindestmaßen von 280 mm×100 mm und den Maximalmaßen von 2400 mm×4800 mm tempern können.

 

Laminierung

Laminierung ist die Verbindung mindestens zwei Flachglasscheiben mithilfe einer speziellen Folie. Für das Laminieren verwenden wir PVB, Sound Control PVB und EVA-Folien.

W-Glass verwendet die automatische Laminieranlage LISEC IAS zum Laminieren von Glas, die uns ermöglicht Mehrfachlaminaten mit den Mindestmaßen von 200 mm×400 mm und den Maximalmaßen von bis zu 2600 mm×5100 mm herzustellen.

 

 

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